|
Ganze 1,76 cm groß und
unbekannte Kilos schwer (frau plaudert nicht gerne alle
Geheimnisse aus) – Schönheitsideal entspricht mehr dem der
südafrikanischen Eingeborenenstämmen („Frau kräftig, viel
arbeiten, gut Bau für viele kleine Eingeborene, nicht gleich
tot bei wenig Fleisch“). Im Jahr des Drachens geboren (nach
chinesischer Horoskoprechnung, wir wollen ja nicht gleich
alles verraten und schon gar nicht das Alter einer Frau).
Haarfarbe bis aufs weitere dunkelbraun-rötlich, variiert
bisweilen zwischen blond bis braun in allen möglichen
Längen. Ansonsten keine weiteren äußerlichen Merkmale,
insgesamt angenehme Erscheinung (will ich doch meinen!!!).
„Innere“ Merkmale lassen
sich nicht so leicht umschreiben. Beginnen wir mit dem
kleinen „Produktionsfehler“: Ohren – leider nicht mehr voll
funktionstüchtig, was jedoch kein Rückschluss auf weitere,
im Kopf angesiedelte „Dienste“ hat. Aus der Schwerhörigkeit
resultierend guter Lippenleser - Freunde, nehmt Euch in
Acht, wenn Ihr mit dem Mund zu mir lästert, auch wenn ihr 10
m weg von mir steht! – ebenso prima Multitasker,
wahrscheinlich gleichfalls aufgrund Ohr-Handicap oder
einfach nur, weil das eine der meist ausgeprägtesten,
weiblichen Begabungen ist. Für den Hundesport allerdings
nicht unbedingt nötige Eigenschaft –im Gegenteil: Frau
sollte ja eigentlich beim Training mit Körper und Geist bei
der Arbeit sein und nicht 100 Sachen nebenher Denken (und
Tun!) Draus ableitend könnte man jetzt eine Diskussion in
Gange bringen, ob die Frau aus diesem Grunde die schlechtere
Hundesportlerin ist, aber dafür haben wir hier jetzt nicht
genug Platz …. Leichter Hang zum Perfektionismus vorhanden,
allerdings auch gepaart mit einer gesunden Portion Faulheit
und daher nicht immer offensichtlich. Stellt die Schuhe
gerne parallel zueinander vor den Schrank, liebt jedoch
paradoxer Weise auch das Chaos (vor allem auf dem
Schreibtisch). Setzt sich nicht immer genügend durch (was
man am Hund gut erkenne kann) – bekommt aber trotzdem, was
sie will (evtl. am Mann zu erkennen?!?).
Hobbymäßig bzw. freizeitmäßig strickt sie gerne mal schnell
ein Pullichen für den Nachwuchs oder Socken für den Mann
(mit dem Pullunder für die Hunde hat sie sich noch nicht
probiert). Auch eine absolute Leserate, vorrangig hier
Fantasiebücher a lá „Herr der Ringe“ (und nicht erst seit
dem Kino-Boom) oder Hohlbein. Von Stephen King hat sie auch
so gut wie die ganze „Kollektion“ im Schrank stehen und auch
der ein oder anderer Klassiker ist dort zu finden.
Vor Ihrem Mutterdasein war
Sie angestellt in der Revisionsabteilung in einer großen
Handelsfirma. Kann sich Betriebswirtin VWA nennen (was hier
jetzt nur steht, das es mal jemand weiß und rein zur Angabe
und Eigenlob) und war auch vor vielen, vielen Jahren keine
schlechte Schülerin (interessiert sowieso keinen).
Auf den Hund gekommen ist
sie sozusagen an der Hochzeit (damit meine ich jetzt aber
nicht den Ehemann). Pünktchen war ein Hochzeitsgeschenk von
Freunden, die eine Rottweilerdame besitzen und einen
frischen Wurf hatten. Allerdings ist sie (also der Hund)
keine Rassehündin, eher eine Rasselbandehündin. Nunja, und
beim Geschenk war sozusagen als kleiner Bonus der passende
Bruder gleich dabei (siehe auch Karsten bzw. ARES). Und so
kam das arme Mädchen zu gleich einem Ehemann und zwei
Rottweilern. Bis jetzt lebt sie glücklich und zufrieden… zu
dem ganzen Rummel ist im Dezember 2005 noch Erik – das BABY
– hinzugekommen.
Hundesport ist im Moment für
sie ein Hobby. Das hat vielerlei Gründe: zum ersten hat sie
einfach nicht genügend Zeit, zum anderen auch nicht den
großen Ehrgeiz, und vor allem auch nicht den richtigen Hund.
Demnach passt das alles ganz gut zusammen. Planung sieht
langfristig so aus, dass sie irgendwann mal DEN Hund
erwischt, mit dem sie so ganz nebenher mal kurz die
Weltmeisterschaft gewinnt – selbstredend in jeder bekannten
Disziplin einschl. Hundebalett für Fortgeschrittene. Aktuell
geht es ihr darum, ihre Hündin zu bewegen, Spaß mit ihr zu
haben, ihr Unterordnung beizubringen (- wir sind dran -) und
als zukünftiger Schwerpunkt evtl. Fortbildung im Bereich der
Fährenarbeit. Arbeiten in Klasse C sind leider aufgrund der
Schnuckelbedürftigkeit der Rottweilerin nicht möglich („…
würden Sie mich bitte mal streicheln und vielleicht ein
wenig hinterm Ohr kraulen – aber bitte vorher den komischen
Arm da weg…“ – weiteres unter Punkt Pünktchen).
Seit jeher ist sie kein
Vereinsmensch – im Gegenteil. Erzogen, dass man nur Ärger im
Verein habe, ist sie also jetzt erstmalig so richtig mit der
Vereinerei in Berührung gekommen. In der Theorie klappt das
natürlich alles prima, in der Praxis gibt es dennoch ab und
an Anlaufschwierigkeiten. Fühlt sich aber ganz entgegen
ihrer anfänglichen Bedenken absolut wohl im Verein und
finde, dass es zu evtl. Problemen immer eine Lösung gibt.
Wünscht sich für die Zukunft weiterhin ein gutes Miteinander
und gemeinschaftliche Vereinsarbeit.
Für weitere Fragen zur
Person lest die Packungsbelage oder fragt den Arzt oder
ihren Ehemann – oder sendet eine Mail an folgende Adresse:
Erik Schlüter
(BG-Baby)
Nachfolgemodel zu Karsten Schlüter. Weniger verbrauchs-
jedoch unglaublich liebesintensiv. Schafft alle Bandbreiten
zwischen „absolut goldig“ bis zu „den-sperr-ich-gleich-in-den-Zwinger-wenn-er-nicht-aufhört-mit-dem-Brüllen“
– jedoch nur im privaten Bereich. Öffentlich ein hinreißend
braves und freundliches Kerlchen, immer zu Scherzen
aufgelegt.

Wurde –
noch vor Schwangerschafttest und Ultraschall – von Hund Ares
entdeckt. Dies hatte zur Auswirkung, dass er (der Hund)
wochenlange nonstop seinem Frauchen auf den Fersen folgte,
bis hin zum morgentlichen Toilettenbesuch, welches natürlich
energisch zu unterbinden versucht wurde.
Erik hat schon versucht, seinem „Entdecker“ in die Pfoten zu
beißen und hat nichts gegen eine kurze Begrüßung per
Hundezunge im Gesicht.
Wir hoffen natürlich alle, dass er sich mit 8 keine Katze –
noch schlimmer – eine Yorkshire zu Weihnachten wünscht.
Durch häufige Besuche auf den Hundeplatz versuchen die
Eltern, schon die ersten Grundsteine für eine gute Arbeit
mit Rottweilern zu legen.
|